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Montag, 1. November 2021

[Rezension] Lumi Schneefuchs sucht das Wunderlicht - Katja Reider und Henrike Wilson

 


Lumi, der kleine Schneefuchs hat schon ganz oft Geschichten über die Polarlichter gehört und möchte sie unbedingt einmal selbst sehen. Auf dem Weg trifft er auf verschiedene Tiere, die ihm auf seiner Reise mit Futter, Unterschlupf und dem richtigen Weg helfen und die ihn dann begleiten. Das ist ein Glück, denn die Reise ist viel beschwerlicher als Lumi anfangs gedacht hätte. Sein Opa hat ihm außerdem von einem Wunder erzählt, das passieren soll, wenn Lumi die Polarlichter sieht. Und schnell merken die Freunde, dass das Wunder näher ist, als man denkt.


Lumi möchte in dieser Geschichte ein Wunder erleben und dafür muss man, wie er selbst sagt, wagemutig sein. Auf dem Weg ist er offen für andere und lädt so immer wieder weitere Tiere ein, sich anzuschließen. Sie helfen sich gegenseitig und halten zusammen, was den Weg zu den Polarlichtern schon zu etwas Besonderem macht. Dann erleben sie gemeinsam die tolle Erfahrung die Polarlichter zu sehen. Wenn es um das Wunder geht, das passieren soll, merken sie, dass die Freundschaft die sie geknüpft haben wohl das größte Wunder ist. Diese Botschaft ist gut aus der Geschichte herausgearbeitet, was mir gut gefallen hat.

Kinder können mit dem Buch nicht nur etwas über die Wichtigkeit von Freundschaft lernen, es gibt auch Anstoß dazu, verschiedene Tiere kennenzulernen, die einem vielleicht nicht täglich begegnen, wie ein Papageientaucher und ein Elch. Außerdem gibt das Buch Anreize dazu, weiteres über die Polarlichter zu erfahren.

Mit den großflächigen und einfach gehaltenen Bildern kann man die Geschichte gut verfolgen und wird nicht viel abgelenkt. Der Fokus liegt auch hier auf den befreundeten Tieren.


Fazit:

Lumi Schneefuchs sucht das Wunderlicht ist eine süße Geschichte über Freundschaft, bei der es einem Warm ums Herz wird.





Samstag, 7. August 2021

[Rezension] Fahr mit! Auf der Baustelle von Lena Heger


 Mitmachbücher bieten eine tolle Möglichkeit, Kinder noch aktiver am Vorlesen und Bücher-Anschauen teilhaben zu lassen, so auch bei diesem Buch. Auf jeder Doppelseite mit liebevoll und groß illustrierten Bildern werden Kinder ab 18 Monaten auf die Baustelle mitgenommen. Löffelbagger, Betonmischer, Kranausleger, Planierraupe und der Umzugswagen können mit dem Finger über die Seite geschoben werden. So erlebt man nicht nur spielerisch die Phasen eines Hausbaus, sondern bezieht auch die Feinmotorik der Finger mit ein. 

Die Textbausteine sind kurz gehalten und enden immer mit der Frage, ob man mithelfen und die Fahrzeuge bewegen möchte, was Kinder anregt, es auszuprobieren. Natürlich sind die Kleinen da direkt dabei und ganz neugierig.

Auf den einzelnen Seiten gibt es genug zu entdecken und was ich ganz besonders toll finde, dass sowohl auf der Baustelle, als auch als Führer mancher Fahrzeuge Frauen dargestellt sind. Das ist leider noch nicht in allen Kinderbüchern so und verdient traurigerweise meiner Meinung nach daher eine extra Erwähnung.

Für mich eine klare Empfehlung für dieses liebevoll durchdachte Mitmachbuch. Da haben auch die Jüngsten schon ihren Spaß damit!






Samstag, 31. Juli 2021

[Rezension] Gute Nacht, kleiner Bär! - Sylvia Tress und Carola Sieverding


Es ist Zeit zum Schlafengehen für den kleinen Bären. Natürlich müssen die Abendrituale vor dem Einschlafen eingehalten werden und so putzt sich der kleine Bär die Zähne, sucht seinen Teddy, trinkt ein Glas Wasser und bekommt von Mama Bär eine Geschichte vorgelesen.

Es handelt sich bei diesem süßen Exemplar um ein Mitmach-Buch, bei dem schon die Kleinsten ab 18 Monaten dem Bären auf jeder Seite bei seinem Abendritual helfen können. Es gibt jeweils eine Schlaufe, an der man ziehen kann und die das Bild auf der Seite und somit die Geschichte verändert.
Der Mechanismus ist sehr einfach und leicht zu bedienen, also auch für kleine Hände geeignet.


Liebevolle Bilder auf stabilen Pappseiten sind hier mit kurzen Texten ausgestattet. Das Buch hat eine gute Kürze für jüngere Kinder und wird sich bestimmt in einigen Kinderzimmern zum liebsten Einschlafbuch entwickeln.



Samstag, 13. März 2021

[Rezension] Die Osterhennen kommen! - Katja Reider

 


Ottilie ist dieses Jahr wirklich sauer: Die Hühner legen das ganze Jahr lang Eier und trotzdem bekommen den Dank nur die Osterhasen! Dabei würde Ottilie so gerne auch selbst einmal Ostereier bemalen. Dieses Jahr muss sich etwas ändern! Doch die Osterhasen denken da natürlich ganz anders darüber. Ottilie bleibt hartnäckig: Entweder, die Hennen werden am Bemalen und Verstecken der Eier beteiligt, oder Ostern muss dieses Jahr ausfallen!

Ich liebe Bücher von Katja Reider. Das Thema des Buches ist gleichzeitig süß und wertvoll, denn die Osterhennen legen das ganze Jahr über Eier, ohne Dank dafür zu erhalten oder bei den wirklich spaßigen Dingen mitmachen zu dürfen, beispielsweise beim Bemalen oder Verstecken der Ostereier. Diese mangelnde Wertschätzung wird von einer Henne, die sich endlich dagegen wehrt nicht mehr hingenommen und es beginnt eine Zusammenarbeit zwischen den Hennen und den Osterhasen.
Doch beide Seiten merken, dass ihre jeweilige Arbeit gar nicht so einfach ist, wie immer angenommen.
Die Aussage dieses Kinderbuches ist wirklich wertvoll: Man muss für seine Wünsche und Träume einstehen und auch wenn es Hürden gibt, muss man sich eben Alternativen suchen, damit es doch noch klappt.
Außerdem sollte man sich auch einmal in andere hineinversetzen, denn das Leben oder die Arbeit eines anderen ist nicht immer so leicht, wie es einem erscheint. Hand in Hand und mit den Ressourcen, die jeder einzelne mitbringt, lässt sich mehr erreichen als allein.

Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch ist die Länge des Textes. Das Buch ist doch relativ lang und auch wenn die Geschichte und vor allem die wunderschönen Illustrationen viel zum Entdecken bereit halten, so ist es doch für drei- und vierjährige ein wenig zu ausgeschmückt. Man hätte es etwas kürzen können, damit die Aufmerksamkeit der Kinder besser beim Vorlesen erhalten bleibt. Ich bin mittlerweile nach mehrmaligem Lesen dazu übergegangen, beim Vorlesen die Geschichte etwas zusammenzufassen.

Zusammenfassend ist dieses Buch aber eine wirklich niedliche Geschichte mit Mehrwert und gerade jetzt zu Ostern ein schönes Geschenk.




Samstag, 6. Februar 2021

[Rezension] Rosalie und Trüffelchen - Katja Reider, Jutta Bücker

 


Inhalt:
Rosalie und Trüffelchen sind beide zurückhaltend und sensibel. Neue Situationen machen ihnen ein bisschen Angst, sie fühlen sich unter Fremden unwohl und passen nicht so recht in die Rolle, die für sie vorgesehen ist. Doch als sie sich dann das erste Mal begegnen, passt es einfach perfekt! Und schon sind sie Freunde fürs Leben.

Meine Meinung:
Rosalie und Trüffelchen ist ein außergewöhnliches Buch, da man es von beiden Seiten aus lesen kann. Entweder beginnt Trüffels Geschichte, oder Rosalies. Auf jeden Fall treffen die beiden in der Mitte aufeinander und das Buch muss gewendet werden. Das Cover ist dieser Wendetechnik angepasst, sodass die Kinder sich leicht aussuchen können, mit welchem der beiden Freunde sie zu lesen anfangen wollen.
Ich habe das Buch mit Kindern ab drei im Kindergarten gelesen und sie haben allesamt gebannt zugehört. Die großen, schön illustrierten Bilder machen es einfach, dass auch mehrere Kinder mit schauen können. Für Kinder unter drei ist dieses Buch eher nichts, dafür ist die Geschichte zu lang und die Seiten zu groß.
Dadurch, dass man das Buch in der Mitte umdrehen muss und man es von beiden Seiten aus beginnen kann (es also nicht wirklich ein "hinten" und "vorne" gibt), wird die Aufmerksamkeit der kleinen Zuhörer wieder frisch auf die Geschichte gerichtet. Den Kindern, denen ich es vorgelesen habe, hat das sehr viel Spaß gemacht.
Außerdem ist auch die Geschichte sehr putzig und lässt sich auch gut mit Kindern besprechen, immerhin fühlt sich jeder mal unwohl und hat Angst vor gewissen Situationen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass man die Geschichte wohl nicht für sich selbst sprechen lassen sollte, denn Rosalie ist schon sehr ängstlich. Damit suggeriert das Buch möglicherweise, dass man sich vor neuen Situationen ängstigen muss, oder dass man unbedingt immer Gesellschaft braucht, um sich eben dieser Angst entgegenzustellen. Redet man aber nach dem Vorlesen mit den Kindern über diese Dinge, dann dürfte das eigentlich kein Problem sein.

Fazit:
Ein zuckersüßes Kinderbuch mit kleinen Schwächen, das durch seinen Aufbau die Aufmerksamkeit von Kindern bannt.




Donnerstag, 22. Oktober 2020

[Rezension] Tutanchamuns Geheimnis - Pocket Escape Book

 


Dieses Escape Book führt einen nach Ägypten. Man muss Hieroglyphen und Codes entschlüsseln, in diesem Buch gibt es aber weniger Rätsel als erwartet. Man liest (im Vergleich) relativ viel, was mich nicht gestört hat, weil ich sowieso gerne lese. Ein paar mehr Rätsel hätten es schon sein können, andererseits ist dies ja auch ein "Pocketbuch", das in 60 min gelöst werden soll. Man muss erst das Rätsel eines Kapitels gelöst haben, um ins nächste Kapitel zu kommen, was ich ganz gut fand, weil man bei diesem Buch dann nicht von einer Seite zu einer ganz anderen blättern muss, sondern einfach meist linear durchblättert.
Wie immer gibt es Hinweise, falls man nicht weiterkommt, diese sind aber begrenzt und irgendwann aufgebraucht.
Man muss diesmal zur Schere greifen und Seiten zerschneiden, was mir ja immer ein bisschen im Herzen wehtut, aber so ist das nun einmal öfter bei diesen Spielen.
Die Rätsel kann man allein, aber auch zu zweit lösen, wenn man möchte, man brauch hier also keine Mitspieler und kann sich einfach selbst beschäftigen.
Durch die kleine Größe passt es auch in jede Tasche und man kann sich eventuell auch die Zeit auf Reisen vertreiben, wenn es einem nicht zu umständlich ist, ausschneiden zu müssen.

Fazit:
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, vor allem, da es doch sehr romanartig war, nicht jedoch mit zu viel Text. Ich denke, ich werde mir noch andere Bücher der Reihe anschauen.






Samstag, 22. August 2020

[Rezension] Das kleine Nickerchen - Katja Reider und Sabine Straub


Das kleine Nickerchen dreht jeden Abend ähnlich wie das Sandmännchen seine Runden bei Groß und Klein und bringt den Schlaf zu ihnen. Manche Tierkinder beginnen zu streiten, wenn sie müde sind, manche sind aufgedreht und wieder andere können ohne ihr Kuscheltuch nicht einschlafen. Das kleine Nickerchen hat also viel zu tun, bevor am Ende alle zufrieden einschlafen können.

Schon der Einband vorne ist super süß gestaltet. Das kleine Nickerchen, das auf seiner Traumwolke liegt und schläft ist vom Rest des Covers abgesetzt und die Kinder, mit denen ich das Buch gelesen habe mochten es, mit den Fingern die Umrisse nachzufahren.

Die Illustrationen im Inneren des Buches stehen dem um nichts nach, auch ich als Erwachsener fand sie sehr schön anzusehen. Man schaut sich das Buch einfach gerne an, weil die Bilder so niedlich sind. Sie sind kindgerecht, detailgetreu aber nicht überladen, also gibt es neben der Geschichte zum Hören auch genug zu Sehen.

Das kleine Nickerchen besucht verschiedene Tierfamilien und hilft ihnen beim Einschlafen, denn jeder hat seine eigenen kleinen Problemchen, bevor er ins Bett gehen kann. Genauso wie bei den Menschen eben ;-).

Somit hilft die Geschichte den Kindern beim Entspannen, zeigt auf, dass auch andere nicht direkt einschlafen können und ist auch super für Fans vom Sandmännchen geeignet, schließlich macht das Nickerchen denselben Job.


Fazit:

Eine süße Einschlafgeschichte mit perfekter Länge für Kinder ab 2 Jahren, die Begeisterung hervorruft.



Dienstag, 12. Mai 2020

[Rezension] Escape Quest - Der Meisterdieb von Paris

Dieses Buch ist kein gewöhnliches zum Lesen, sondern ein Escapebook, mit dem man ein Abenteuer nachspielt und durch knobeln und richtigem Lösen von Rätseln auf die nächsten Seiten kommt.


Der Meisterdieb Arsène Lupin sucht einen Schüler, um seine Fähigkeiten weiterzugeben. Er stellt jedoch eine Bedingung: es muss dir gelingen, die gut behüteten Juwelen der Familie Lechevalier zu stehlen.
Man muss zahlreiche Rätsel lösen, um sich auf den Diebstahl vorzubereiten und die nötigen Informationen dazu sammeln, aber du bist nicht der Einzige, der versucht, Lupins Schüler zu werden...

Das Buch hat eine gute Größe, dass auch mehrere Mitspieler (es kann auch nur einer sein) die Escape Quest lösen können, da es annähernd DIN A4-Größe hat. So sieht man gut die Bilder und Rätsel und kann das Buch auch gut herumreichen. Wir haben die Rätsel zu dritt gelöst und fanden die Illustrationen an sich schön ausgearbeitet und interessant. Wir haben 3,5 Stunden bis zum Ende gebraucht und sind erfahrene Exitgame-Spieler, die schon öfter auch schwierigere Rätsel gelöst haben.
Auch die Geschichte ist prinzipiell spannend und geeignet für so ein Abenteuer, leider waren die Rätsel es, die uns etwas im Stich gelassen haben. Es waren durchaus welche dabei, die gut durchdacht und lösbar waren und die man gerne gemacht hat. Bei anderen wiederum musste man sich selbst denken, dass man Seiten zerschneiden, auf eine vorherige Seite blättern oder gewisse Utensilien nutzen musste, ohne dass es entweder als Hinweis im Text oder generell auf der gerade zu lösenden Seite stand. Ja, am Anfang gibt es eine Seite mit Regeln, auf der steht, dass man Seiten beschriften, zerschneiden oder falten muss, dies wird dann aber nicht mehr beim betreffenden Rätsel auch nur mit versteckten Hinweisen erwähnt, wie soll man also wissen, dass man ausgerechnet auf der Seite das tun muss? Das hat uns beim Spielen leider dazu gezwungen, uns manchmal die Hinweise oder Lösungen auf der letzten Seite anzuschauen und uns zu fragen wie und wer da von selbst darauf kommt.

Insgesamt haben wir mit dem Buch also eine Achterbahn der Gefühle durchgemacht: Einmal stolz und froh, einmal total genervt wegen der Rätsel. Das hätte man definitiv mit wenigen Sätzen besser gestalten können, was zu weniger Frust bei uns geführt hätte.



Danke an Ullmann Medien für dieses Rezensionsexemplar!

Samstag, 18. April 2020

[Rezension] Ich packe in meinen Beutel... von Katja Reider

Das Känguru will einen Ausflug machen und packt dafür seine Tasche. Doch ist auch wirklich alles mit dabei, was so gebraucht wird? Seine Freunde kommen nach und nach dazu und packen immer wieder Neues in den Kängurubeutel ein.



Dieses Buch ist aufgebaut wie das allseits bekannte "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..."-Spiel, bei dem man sich merken muss, was der Vorherige eingepackt hat. In Reimen wird die Geschichte erzählt, sodass man sich besser merken kann, welche Dinge eingepackt wurden. So können die Kinder mitsprechen und mit etwas Übung und in einem gewissen Alter aufsagen, was als letztes in den Kängurubeutel gelegt wurde.
Die stabilen und recht dicken Buchseiten sind bunt und großflächig illustriert, was für Kleinere Zuhörer super zum mitgucken ist. Das Buch ist laut Verlag für Kinder ab 30 Monaten geeignet und kann auch von kleinen Händen umgeblättert werden, weil die Seiten so schön dick sind.
Es würde sich außerdem abwischen lassen, weil die Seiten beschichtet sind.
Die Geschichte ist denkbar einfach, da immer mehr tierische Freunde des Kängurus Dinge einpacken, die für sie nicht fehlen dürfen bei ihrem Ausflug, die Reime, die niedlichen Illustrationen und das Konzept des Buches bringen mich aber sogar als Erwachsene zum Schmunzeln.
Manchmal ist weniger eben mehr.

Fazit:
Ein Schönes Buch zum Vorlesen, das kleinere Kinder nicht zu sehr beansprucht und größere herausfordert, indem man gleichzeitig ein Spiel daraus machen kann, dass sie den "Koffer" mitpacken und sich merken, was drin ist.


Sonntag, 14. Juli 2019

[Rezension] Die Wiese - Susan Bagdach

Auf der großen Wiese läuft alles geregelt und ordentlich. Es gibt nur grünes Gras und blaue Blumen, die alle ungefähr gleich groß sind. Keiner weicht von der Norm ab und wenn doch einmal eine Blume anders aussieht, trinkt sie Tinte und wird blau um sich anzupassen.
Eines Tages wächst eine rote Blume, die alles tut um zu sein wie die anderen, aber einfach nicht blau werden kann. Was passiert nun mit ihr? Und kann das Streben nach Gleichartigkeit sie glücklich machen?
Dieses Kinderbuch ist wirklich etwas Besonderes, denn nicht nur Aufmachung und Geschichte sind wertvoll und schön anzusehen, sondern auch die Seiten und der Einband sind umweltfreundlich!
Die Seiten sind aus vollem Recyclingpapier hergestellt, die Druckfarben sind vegan und alles wird in Deutschland produziert. Allein das hat mich schon begeistert.
Der Einband ist unglaublich stabil und lässt sich sogar willentlich kaum verbiegen, sodass auch viele Kinderhände dem Material keinen Knick zufügen können.
Die Farben der Illustrationen sind leuchtend und generell wunderbar anzusehen, denn auch der Stil ist total süß und kunstvoll. Die Kinder -und ich als Erwachsene- hatten sehr viel Spaß sie anzuschauen.
Die Geschichte an sich ist etwas länger, wenn man sie aber schon ein paarmal gelesen hat, kann man sie sinnhaft auch so kürzen und in eigenen Worten wiedergeben, dass auch kleinere Kinder konzentriert bleiben beim Zuhören. Das Kinderbuch handelt von Vielfalt, vom Mut zu sich selbst zu stehen und sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. 

Fazit:
Ich bin absolut begeistert und kann Erziehern, Eltern und Lehrern nur raten, sich das Buch näher anzusehen, vor allem bei der aktuellen wichtigen Thematik.


Schaut euch gerne mal den Verlag an.

Freitag, 1. Juni 2018

[Rezension] Die kleine Brilleneule von Léna Mazilu

 
 
Inhalt:
Die schüchterne Eule Mimi hat die Brille des Bären gefunden. Nun macht sie sich auf den Weg durch den nächtlichen Wald, vorbei an verschiedenen Tieren und begleitet von Geräuschen und Schatten. Sie entdeckt dort viel Verschiedenes, lernt neue Freunde kennen und merkt dabei, dass sie viel selbstsicherer ist, als sie dachte.
 
 
 
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so fesselnd für drei Generationen sein kann, sich dieses Buch anzuschauen und mit der kostenlosen App, die man sich herunterladen kann, Neues neben den Illustrationen zu entdecken.
Zuerst zum Buch: Die Zeichnungen sind absolut niedlich, schlicht und nicht überladen gehalten. Die Farben strahlen nur so und sind sehr kräftig, was den Blick der Kinder darauf zieht. Trotz dem nächtlichen Wald, in dem die Geschichte spielt gibt es immer wieder bunte Elemente, die schön aussehen. Die Textabschnitte auf jeder Seite sind kurz; sie umfassen wenige Sätze, sodass es auch da nicht zu kompliziert wird. So können auch jüngere Kinder die Konzentration halten.
Dann zur App: Diese lässt sich einfach und kostenlos für iOS und Android herunterladen. Man hält sein Smartphone oder Tablet für die Seiten und die Geschichte erwacht zum Leben. Man kann über den Bildschirm begrenzt mit den Illustrationen interagieren und/oder sich die Geschichte als Hörbuch vorlesen lassen.
Ich lüge nicht, wenn ich sage dass drei Generationen, auch die Großeltern, fasziniert vor dem Buch und dem Tablet saßen und still der Geschichte zugehört, sowie mit der Gratis-App Neues entdeckt haben. Gerade das hat mich fasziniert, die Familie zusammengebracht und uns eine schöne Viertelstunde beschert, in der nicht nur die Kinder auf ihre Kosten gekommen sind.

Danke an den Knesebeck-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! (Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst)

Samstag, 26. Mai 2018

[Rezension] Paddington im Zirkus von Michael Bond

 

Der Zirkus ist in der Stadt und Paddigton, sowie Familie Brown, sind natürlich mit von der Partie. Doch Paddington wäre nicht Paddington, wenn der Abend nicht anders laufen würde als geplant. Als er einem Trapezkünstler helfen möchte, der an einem Seil kopfüber von der Decke hängt, wird der Bär bald schon selbst zur Zirkusnummer des Abends.
 
 
 
Ich bin ein großer Fan von Paddington und seinen Geschichten und so ist es auch bei diesem Buch. Der quirlige Bär erlebt ein neues Abenteuer, diesmal mit Familie Brown im Zirkus und Klein und Groß können daran teilhaben. Die Illustrationen von R.W. Alley sind wie immer sehr liebevoll und gut ausgearbeitet. Mit seinem Stil können auch ältere Kinder etwas anfangen, was diese Bücher fast schon zeitlos macht. Es gibt ganzseitige, halbseitige und kleine Illustrationen auf den Seiten, auf denen man beim Vorlesen Neues entdecken kann. Die Texte dazu sind niedlich und verständlich, sodass man auch von kleineren Lesern beim Vorlesen Aufmerksamkeit bekommen kann.
Besonders aufgefallen ist mir bei diesem Buch die Größe, denn diese ist genau richtig: Groß genug, damit das Kind mit hineinschauen und die Bilder betrachten kann, aber nicht so groß, dass es für den Vorleser unhandlich wird.
Auf der letzten Seite endet die Geschichte damit, dass Paddington schlafen geht, sodass dies ein guter Abschluss bildet, wenn man Kindern vor dem Schlafengehen etwas vorliest. So merken sie, dass die Geschichte für heute geendet hat und auch sie nun schlafen sollen.
Meine Patenkinder von 2,5 und 7 Jahren und ich haben die Geschichte sehr genossen und freuen uns bald wieder mit dem liebeswürdigen Paddington Abenteuer zu erleben.
 
 
 
Danke an den Knesebeck-Verlag für dieses Rezensionsexemplar! (Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst)




Dienstag, 17. April 2018

Du bist meine ganze Welt! Spiralbuch von Herder

 
Der Spiralaufsteller ist ein tolles Geschenk für alle Verliebte, den Partner oder Frisch-Verheiratete. In schönen Pastelltönen gehalten, kann er gut als Deko und Zeichen der Liebe herhalten.
 
 
Mit witzigen, süßen und liebevollen Zitaten rund um die Liebe, die sich beidseitig auf 112 Seiten befinden, kann man so manchen Alltag oder auch besondere Anlässe versüßen.
 
 
Manche Seiten können die Paare selbst gestalten, andere sind schon vorgefertigt und mit Lieferung direkt bereit zum Aufstellen. Durch die Dicke hat man viel Abwechslung und kann die Liebesbotschaften von Tag zu Tag variieren, wenn man das will.
 

Egal, wie oft ich den Aufsteller schon durchgeblättert habe, mir fallen immer wieder neue Sprüche auf und ich muss dabei immer wieder schmunzeln, besonders aufgrund einiger charmant humorvoller Gestaltungen. Wer ein Geschenk sucht, um die Liebe etwas zu zelebrieren, liegt mit diesem Spiralaufsteller bestimmt nicht falsch! Und die 12€ dafür finde ich hier aufgrund der aufwendigen Gestaltung auch gerechtfertigt.


(Danke an den Herder-Verlag und Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar!)

Sonntag, 15. April 2018

All you need is love! Postkartenbuch von Herder

All you Need is love... Das dachte sich auch der Herder-Verlag und hat eine Hochzeits-Kollektion herausgebracht. Eine der Geschenkideen werde ich euch heute vorstellen.

Das Postkartenbuch "All you Need is love &" ist eine schöne Geschenkidee. Es beinhaltet insgesamt 10 Postkarten, die witzig, romantisch oder schön sind.









 
Eine Karte kann man selbst beschriften, die anderen sind in schönen Farben und Designs gehalten, die sich auch sehr gut als Deko eignen.
Wer, genau wie ich, auf Postkarten mit Sprüchen und coolen Designs steht, ist hier richtig. Natürlich eignen sich die Karten nicht nur als Ergänzung zum Hochzeitsgeschenk, sondern auch allgemein für einen lieben Gruß oder eine romantische Botschaft an den Partner. Nur der Preis von 12€ ist teuer, wem es das aber wert ist, auch mal etwas mehr auszugeben, könnte an dem Postkartenbuch von Herder Gefallen finden.
 
(Vielen Dank den Herder-Verlag und Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar!)

Samstag, 4. November 2017

[Rezension] Da ist noch Luft nach oben - Stephan Porombka

Inhalt:
Der Zeit- Kolumnist Stephan Porombka setzt sich in diesem Buch mit einigen der meistbenutzten Phrasen im Alltag auseinander. Floskeln werden allgegenwärtig benutzt und meistens merken wir es noch nicht einmal. Wir kennen die eigentliche Bedeutung nicht, oder haben im Laufe der Zeit die Bedeutung des Satzes verlagert, sodass er nun ganz anders genutzt wird. Dieses Buch soll zeigen, wie man mit Floskeln spielen kann und zu welchen Gelegenheiten man diese effektiv nutzen könnte.

Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mir vorgestellt, dass der Autor sich mit Alltagsphrasen auseinandersetzt, ihre Herkunft erklärt und witzig auf ihre Bedeutung eingeht. Wer dies auch erwartet, könnte von der tatsächlichen Umsetzung dann eher genauso enttäuscht sein.
Auf jeder Doppelseite wird eine Floskel thematisiert. Dies ist immer mit einem Bild aufgelockert, das ich mir manchmal sehr gerne anschaue und manchmal unästhetisch finde. Die Bilder sind gewollt so geschossen, dass sie aussehen, wie aus Porombkas eigener Sammlung, sie gleichen Schnappschüssen, nicht einem professionellen Shooting, was ich allerdings an sich schön finde. Mehrere Bilder haben mir gar nicht gefallen, was aber Geschmackssache bleibt.
Kommen wir zu dem Text: Leider geht Porombka nicht erklärend (oder zumindest ernsthaft) auf die Herkunft der Floskeln ein. Er beschreibt eher ironisch ihre Nutzung in der Gegenwart und bleibt immer auf humoristischer Basis, ohne wirkliche Fakten zu nennen. Leider hat mir daher etwas mehr Substanz gefehlt und ich kam mir vor, als hätte ich eine Kolumne in einer Zeitung gelesen, nicht ein zusammenhängendes Buch. Klar, vielleicht stellt dieser Duden-Band auch nicht den Anspruch, mehr zu sein, aber durch meine nicht erfüllten Erwartungen habe ich mir die ganze Zeit nur gewünscht, es wäre eine ausgewogene Mischung humoristisch aufbereiteter Hintergründe der Phrasen. Ich habe mich leider nicht besonders unterhalten gefühlt.

Für faktisch-Interessierte ist der Griff zu diesem Buch also nichts. Wer sich aber etwas unterhalten lassen möchte, und das in kleinen bebilderten Häppchen, könnte hiermit seinen Spaß haben.

Fazit:
Für mich war die Umsetzung leider nichts, aber andere könnten sich von der Art Porombkas gut unterhalten fühlen. Auf jeden Fall ein Häppchen zum Zwischendurch-Lesen.

 
Danke an Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar.

Freitag, 20. Oktober 2017

[Rezension] Sprache in Bildern - Duden



Das Buch ,,Sprache in Bildern" liefert viele interessante Fakten über Sprache. Hierbei geht es nicht nur ums Deutsche, auch wenn das ein wesentlicher Teil des Duden-Bandes ist, sondern auch um Kuriositäten aus aller Welt.
Aufgemacht im kleinen Hardcover-Format und mit vielen bunten Grafiken und Bildern, stöbert man gerne durch die Seiten, um Neues zu lernen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Tsakonisch zu den seltensten Sprachen in Europa gehört, da nur noch ca. 300 Leute diese griechische Sprache sprechen? Oder dass ,,Steinach bei Rothenburg ob der Tauber" der längste Ortsname in Deutschland ist? Dies und vieles mehr kann man aus diesem Buch lernen. Das Wissen erstreckt sich über Thematiken wie Namensgebung, Rechtschreibung und Alphabete aus aller Welt, über neue und alte Wörter der deutschen Sprache, bis hin zu Palindromen, also Wörtern die vorwärts wie rückwärts gelesen das gleiche Wort ergeben.
Durch die vielen bunten Bilder wird es weder dem Auge, noch dem Gehirn schnell langweilig, denn es gibt immer wieder Neues zu entdecken.
Ich habe mich nicht gelangweilt, fand die meisten Fakten interessant gewählt und konnte mich so gut mit dem Buch beschäftigen, auch wenn Sachbücher dieser Art normalerweise nicht mein Fall sind.
 
Fazit:
Tolles Geschenk für Sprachbegabte und -interessierte, Menschen die Sprache zu ihrem Beruf machen wollen oder einfach nur Interessierte, die ihr Allgemeinwissen über unsere und andere Sprachen aufbessern wollen.