Montag, 30. Juli 2012

[Rezension] Sieben Tage für die Ewigkeit-Marc Levy

Huhu!Ich muss zu meiner Schande gestehen,dass dies das einzige Buch ist,dass ich in meinem Urlaub durchgelesen habe *schäm*.Zu weiteren bin ich einfach nicht gekommen,weil ich entweder zu faul war oder zu wenig Zeit hatte.





Klappentext:
Zofia und Lukas sind so verschieden,wie zwei Menschen nur sein können:wie Feuer und Wasser,wie Engel und Teufel!Als sie sich ineinander verlieben,sprühen Funken.Doch es steht viel mehr auf dem Spiel als die Zukunft ihrer Beziehung,denn Gott und Satan haben sie auf die Erde geschickt,um ein für alle Mal zu klären,wer nun wirklich die Macht hat.Der Ausgang scheint ungewiss...

Cover:
Ist vielleicht sehr einfallslos es einfach blau zu machen,aber es gibt ja mehrere Auflagen des Buches und somit auch verschiedene Cover.Da ich einfach einmal ein Buch von Marc Levy lesen wollte,weil alle so davon schwärmten habe ich mir das billigste bestellt und kann echt nicht jammern,da ich nur 40 cent dafür bezahlt habe ;)

Inhalt:
Zofia ist wie ein Engel:Sie hilft jedem der ihre Hilfe benötigt,kümmert sich um Kranke,Alte und Obdachlose,betätigt sich ehrenamtlich und ist eine gute Freundin.Lukas hingegen gilt eher als die rechte Hand des Teufels:Er ist unfreunlcih,verursacht Schaden wie es nur geht,ist geizig und arrogant.Verschiener könnten die beiden nicht sein,denn außer diesen Unterschieden gibt es noch etwas.Gott hat Zofia und Satan hat Lukas auf die Erde geschickt um in sieben Tagen zu klären,ob Gutes oder Böses die Welt mehr beherrscht.Was die beiden jedoch nicht einkalkuliert haben ist,dass sie die beiden treffen und ineinander verlieben.So lernen sie die Welt des anderen kennen und vergessen ihren Auftrag.Siewissen jedoch,dass sie jetzt leben müssen,da sie nach dieser Woche wieder gnadenlos getrennt werden.

Meine Meinung:
Ist ziemlich schwer in Worte zu fassen,weil ich das Buch einerseits sehr schön und andererseits verbesserungswürdig finde.Fangen wir mit dem 'Schlechten' an.Das Buch ist aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben.Da sind die Hauptprotagonisten Lukas und Zofia,aus deren Sich am meisten geschrieben wird.Ein paar mal kommt auch die Sich von diversen Nebencharakteren vor.Hierbei ist es schade,dass die Abschnitte manchmal so abgehackt sind.Da wird zum Beispiel aus der Sicht von Zofia eine Handlung kurz beschrieben,wo der Leser wissen möchte,wie sie das nun gemacht hat.Das wird jedoch nur mit einem Satz einfach so dahin gesagt und ein neuer Abschnitt fängt an,ohne dass das Thema wieder aufgegriffen wird.Es ist schwer zu erklären,was ich damit meine,aber die,die das Buch gelesen haben wissen es vielleicht.Dadurch wirken manche Abschnitte einfach abgehackt.
Hinzukommt,dass das Buch ja verheißt,dass es lustige Streitgespräche zwischen Gott und Satan gibt,die zwar vorhanden waren,aber nur wenig.Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.
Außerdem ist mir aufgefallen,dass Zofia ihre Gefühle gar nicht richtig zeigt.Sie liebt Lukas,der ihr immer wieder den Hof macht und ihr in wunderschön-romantischer Sprache sagt,wie er sich fühlt,wenn er bei ihr ist und sie sagt nicht ein einziges Mal,dass sie ihn liebt.Außer am Ende kommt von ihr fast nie eine Reaktion auf die Geständnisse Lukas',dabei ist sie doch eine Gesandte Gottes,ein Engel,dem so etwas leicht über die Lippen gehen sollte.
Jetzt zum Guten:Ich fand viele Textpassagen-vor allem die Liebesgestädnisse von Lukas-oft sehr schön geschrieben.Sie haben zum Nachdenken angeregt und waren fast schon lyrisch oder philosophisch.Da ich ja eine alte Romantikerin bin liebe ich das ;)

Dann gab es auch ein paar Geschehnisse,die für mich wiederum sehr interessant oder spannend waren,sodass es mir nicht an Abwechslung fehlte.Und zu guter Letzt will ich noch die Umsetzung des Settings loben.Es ist einfach toll,wie beschrieben wird,dass Zofia in der CIA arbeitet und was diese Abkürzung noch heißt,sowie die Doppeldeutigkeit des Gebäudes und dem Pförtner und der anderen Engel.Sehr schlau ausgedacht,Herr Levy!
Insgesamt ein schönes Buch,von dem ich einfach zu viel erwartet hatte,das deswegen aber noch lange nicht schlecht ist.

Fazit:
Ich hätte viel mehr erwartet,da Marc Levy immer hochgelobt wird und sich der Klappentext und viele Rezensionen so gut angehört haben.Die Geschichte war ganz schön,und vor allem eine sehr gute Idee.Man hätte sie aber meiner Meinung nach viel besser ausbauen und viel lustiger und romantischer gestalten können.Deshalb 'nur':




Kennt ihr Bücher von Marc Levy und wenn ja,welche könnt ihr mir empfehlen?

Keine Kommentare:

Kommentar posten