Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] Post Mortem:Tränen des Zorns - Mark Roderick

Inhalt:
Emilia Ness und Avram Kuyper arbeiten nur zusammen, wenn es unbedingt sein muss. Der gesuchte Profikiller ist auf der Suche nach seinem größten Rivalen in eine Falle getappt. Emilia Ness geht es ebenso. Als sie gerade an einem aktuellen Interpol-Tatort arbeitet, erhält sie ein Päckchen mit einem abgeschnittenen Ohr, kurz darauf ein Video, das beweist, das ihre Tochter Becky entführt wurde. Das Ohr stammt wohl von ihr. Der Täter weiß, dass sie alles tun würde, um ihre Tochter zu retten, selbst eine Kooperation mit Avram Kuyper eingehen. Für die beiden stehen die Überlebenschancen jedoch schlechter als je zuvor.

Meine Meinung:
In Post Mortem 3 treffen wir wieder auf die beiden altbekannten Protagonisten Emilia Ness, die Interpol-Agentin und Avram Kuyper, den Profi-Killer. Es gibt einen neuen Ausgangspunkt, denn Becky, Emilias Tochter, wird entführt und niemand weiß, wer dahinter steckt, aber wieder werden beide in einen Fall hineingezogen.
Diese Reihe hat mich bisher nie enttäuscht, was auch wieder bei dem Band so war, den ich sogar besser fand, als den Vorgänger. 
Mark Rodericks Szenarien und sein Schreibstil laden dazu ein, voller Interesse daran, was nun als nächstes passiert an den Seiten zu kleben. Ab der Mitte des Buches steigt die Spannung, es gibt gut konstruierte Thriller-Elemente, bei denen der Autor Mut zeigt, indem er eine besonders perverse Psyche des Täters aufzeigt. Das könnte teilweise nichts für zart besaitete Leser sein, da Folter an Menschen zwar nicht ausgiebig, aber doch so beschrieben wird, dass man sich gut vorstellen kann, was passiert.
Was mich gestört hat, war nicht das bombastische, fast schon übertrieben actionreiche Ende, bei dem es viele Explosionen, Tode und eine große Flucht gibt (was sich etwas wie das Drehbuch zu einem Actionfilm liest), es war schon wieder das Motiv, dass die Familie der Protagonisten, wie in den anderen Bänden auch schon, als Druckmittel benutzt wurde.

Fazit:
Wieder ein sehr lesenswerter und spannender Teil der Post-Mortem-Reihe. Als Thrillerfan kann man mit Mark Roderick nichts falsch machen!
 

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