Montag, 11. Mai 2015

[Rezension] Eiskalter Atem-Alyxandra Harvey


Inhalt:
London, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die Cousinen Emma, Penelope und Gretchen langweilen sich zwischen Ladys, Bällen und höflichen Konversationen. Doch dann wird ein Mädchen tot aufgefunden und alle Hinweise deuten auf Emma hin. Um der Sache auf den Grund zu gehen, muss Emma mehr über sich selbst herausfinden und rührt dabei an Geheimnissen und einer Wahrheit, die ihre Familie zu verbergen versucht hat. Je mehr sie herausfindet, desto verwirrender und undurchsichtiger erscheinen ihr die Geschehnisse, doch bald schon hält sie der nächste Mord auf Trab. Als wäre das nicht schon genug, bietet auch noch Cormac Fairfax, begehrter Junggeselle seine Hilfe an, wirkt dabei aber wenig vertrauenerweckend auf Emma. Wer steckt hinter den Morden und was hat das alles mit Emmas Familienvermächtnis zu tun? 
Meine Meinung:
Die drei Cousinen Emma, Penelope und Gretchen sind coole und oft auch witzige Charaktere. Sie lehnen sich gegen die üblichen Konventionen der höflichen und steifen gehobenen Londoner Gesellschaft auf und wollen einfach keine typischen Ladys sein. In diesem Band ist die Protagonistin Emma, die verdächtigt wird, einen Mord begangen zu haben. Um den wahren Mörder zu finden, macht sie sich selbstständig an die Klärung des Falls, unterstützt durch ihre Cousinen und besten Freundinnen. Anfangs hatte ich es ein bisschen schwer in die Geschichte hineinzukommen, alles ist etwas unverständlich für den neuen Leser, doch je weiter man liest, desto mehr lernt man dazu und schon bald hat man vollständig hineingefunden. Neue Aspekte und Enthüllungen verschiedener Geheimnisse, vor allem was Emmas Familie angeht werden sehr gut aufgelöst und man freut sich schon regelrecht auf die gesamte Auflösung des Buches. Hinzu kommt ein kleine Liebesgeschichte im Hintergrund, die die Handlung etwas abwechslungsreicher gestaltet, sodass nicht nur auf den Mord fokussiert wird. Anders als erwartet war für mich Emmas Familiengeheimnis, als ihre besonderen Fähigkeiten eine völlig neue Seite des Buches zu Tage brachten, war ich sehr überrascht, da ich es bei dem Klappentext einfach nicht erwartet hätte.
Das einzige dass mich ab und zu ein wenig gestört hat, war, dass der Lesefluss durch folgende Situation gestört wurde: Man liest über eine bestimmte Handlung/einen bestimmten Ort/eine Situation und plötzlich wird etwas anderes erzählt. Dann hatte ich das Gefühl, es fehlt eine Überleitung. Dies war jedoch weniger frappierend als es sich hier vielleicht anhört.

Fazit:
Eine gute Zusammensetzung aus Magie, Witz, Freundschaft und Geheimnissen macht dieses Buch aus. Es ist anders als gedacht und somit lesenswert.


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