Mittwoch, 3. Dezember 2014

[Rezension] Die Bestimmung:Tödliche Wahrheit-Veronica Roth

Inhalt:
Tris und Four haben es geschafft, die Simulation der Ken zu beenden und sind nun zusammen mit anderen auf der Flucht. Die Fraktionen fallen immer mehr auseinander und das System, das alle nicht anders kannten gibt es nicht mehr. Immer mehr Aufstände und Angriffe gegen eine andere Fraktion finden statt und als die Ken schließlich die Unbestimmten angreifen ist es an Tris, ihre Überzeugungen zu vertreten und zu versuchen, die Unbestimmten zu retten, auch wenn das bedeutet ihren Freund Four zu verlassen und sich mit dem Gegner zu verbünden.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Tris und Four in einer Welt in der Menschen nach ihren Charaktereigenschaften in Gruppen eingeteilt werden geht weiter. Beide sind auf der Flucht und finden Unterschlupf bei verschiedensten Fraktionen. Nun lernt der Leser auch die Ken und die Amite besser kennen. Doch das bestehende System wird durch Aufstände bedroht und Tris ist nach dem Tod ihrer Eltern immer mehr dazu bereit, ihr Leben aufzugeben. Sie muss erst neuen Lebensmut finden. Zu verfolgen, was Tris und Four auf ihrer Flucht über das System herausfinden und wer alles eine Rolle in dieser Sache spielt war interessant, denn einiges kann man gar nicht erwarten. Die Autorin hält hier viele neue Wendungen bereit und Menschen, die durch und durch böse erscheinen, sind es vielleicht doch nicht vollkommen. Der Freund wird zum Feind und der Feind zum Verbündeten. Auch Tris muss herausfinden, wem sie vertrauen kann und wem nicht und wird dabei immer wieder von den Erinnerungen an ihre toten Eltern und dem Mord an Will geplagt. Der zweite Teil ist immer noch spannend, wenn auch nicht so fesselnd wie der erste es war. Die Protagonisten sind hin- und hergerissen zwischen den Fraktionen und Geschehnissen, was auch auf den Leser abfärbt und den Verlauf der Handlung noch spannender macht. Und dann gibt es ja auch noch die Liebe zwischen Tris und Four, die von Anfang an nicht einfach war, aber jetzt durch immer mehr Hindernisse gefährdet ist.

Fazit:
Ich war nicht so begeistert wie von dem ersten Teil, aber trotzdem wurde ich nicht enttäuscht. Die beiden Protagonisten sind immer noch meine Lieblingscharaktere.



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