Donnerstag, 5. April 2012

[Rezension]Welche Farbe hat die Liebe?-Katja Reuter

Klappentext:
Zunächst rümpft Jule über das Geburtstagsgeschenk ihrer Freundin Tina die Nase: eine Mitgliedschaft beim Internetportal StayFriends? Doch dann stolpert sie im Netz über ihre Jugendliebe Erik. Es funkt gewaltig zwischen den beiden, denn Erik ist charmant, einfühlsam und ehrgeizig – ganz anders als Jules Dauerverlobter Tom.Hin-und hergerissen zwischen den beiden muss sie sich für einen entscheiden.Nur für welchen?

                                      Cover:
Das Cover ist schön herbstlich und vor allen Dingen an die Geschichte angeglichen.Man sieht darauf Jules Kater 'Blindfisch' und ein gelbes Band,passend zu Katerchens Lieblingslied 'Tie a yellow ribbon'


                                                                 Geschichte:
Jule und Tom sind schon seit 7 Jahren ein Paar und so langsam hat sich der Alltag bei ihnen eingeschlichen.Sie streiten oft und Jule fühlt sich nicht ernst genommen.Außerdem ist sie das totale Gegenteil von Tom,wodurch Stress natürlich schon vorprogrammiert ist.Da lernt sie über ein Internetportal Erik kennen,ihre frühere Jugendliebe.Er ist Architekt,wohlhabend und erstaunlicherweise an Jule interessiert.Eins kommt zum anderen und als Jules Kater Blindfisch schwer erkennt sie,welcher Mann wirklich zu ihr steht.

                                                             Meine Meinung:
Eigentlich hat das Buch einige humorvolle Stellen,an denen ich richtig grinsen musste;so gehört es sich für solch einen Roman auch,finde ich.Doch manchmal konnte ich wirklich nur den Kopf schütteln.Irgendwie ist die Hauptprotagonistin Jule so egoistisch:Sie steigert sich in jeden Streit hinein,macht aus einer Mücke einen Elefanten und denkt nie daran,wie sich die anderen fühlen.Sie geht einfach fest davon aus,dass alles so laufen sollte,wie sie sich das vorstellt.Als Leser kommt man nicht umhin sich zu wundern,dass Tom es überhaupt solange mit ihr ausgehalten hat.Ansonsten sind die Charaktere von Jules Freunden sehr gelungen.Tina,ihre beste Freundin und Lukas,Tinas Schwarm sind witzig und kamen mir bald vor,als würde ich sie selbst kennen.Im Gegensatz dazu steht Tom.Von ihm hätte ich mir mehr Beschreibungen seiner Gefühle,seiner Handlungen während Jule nicht da ist und seiner Gedanken gewünscht.Ich glaube,das Buch hätte mir mehr gefallen,wenn manche Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sein würden.

                                                                     Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman,mit kleinen Macken,die man jedoch ganz gut übersehen kann.Geeignet für den Strand oder zum Lesen an einem sonnigen Nachmittag im Garten.








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