Samstag, 31. Juli 2021
[Rezension] Gute Nacht, kleiner Bär! - Sylvia Tress und Carola Sieverding
Montag, 28. Juni 2021
[Rezension] Trudi traut sich von Katja Reider
Trudi ist eine große Kuh und deswegen denken alle, dass Trudi vor nichts Angst hat. Ihre Freunde denken sich: Ist das toll, wenn man so groß und stark ist und dazu auch noch mutig. Dabei wissen die anderen Tiere nicht, wie es Trudi in Wahrheit geht: Sie hat Angst vor dem Gewitter im Wald, sie hat Angst beim Verstecken-Spielen und vor noch ganz vielen anderen Dingen. Ist es okay, Angst zu haben oder doch eher peinlich?
Ein wichtiges Thema für Kinder wird hier von der Autorin Katja Reider aufgegriffen. Wie kann man mit Ängsten umgehen? Ist es normal, Angst zu haben und kann man sich und seiner Umgebung das auch ohne Scham eingestehen? Katja Reider hat das kindgerecht in eine Geschichte verpackt und zeigt Kindern ab 3 Jahren: Ja es ist vollkommen okay, Angst zu haben und nein, dass ist auch gar nicht schlimm! Und dabei erlebt Trudi auch noch, dass Freunde trotz deiner Schwächen zu dir halten und man gar nicht alleine stark sein muss.
Das Thema bietet für Kinder eine gute Basis für Gespräche darüber, denn jeder hat doch Ängste, egal ob erwachsen oder nicht.
Die Illustrationen bei dem Buch konnten mich persönlich nicht ganz überzeugen, sie sind zwar schön großflächig angelegt, aber nicht sehr detailreich, sodass ich beim Vorlesen im Kindergarten den Eindruck hatte, dass die Kinder schneller das Interesse verlieren. Auch die Texte sind etwas länger angelegt, was für die Kinder von vier Jahren zumindest in meinem Fall etwas anstrengend war. Sie konnten der Geschichte dann nicht mehr ganz so gut folgen. Zum Thema Angst habe ich da tatsächlich schon andere Bücher wie "Olga, die mutigste Kuh der Welt" und "der Löwe in mir" mit einer besseren Resonanz bei den Kindern gelesen.
Nichtsdestotrotz, kann man bei dem Thema und der Autorin eigentlich nie etwas falsch machen und ich lasse es definitiv auf weitere Vorleseversuche ankommen.
Sonntag, 16. Mai 2021
[Rezension] Schau, wie niedlich Tiere schlafen gehen - Frauke Weldin, Katja Reider
Donnerstag, 6. Mai 2021
[Rezension] Lächeln gefunden von Sophie Schoenwald
Der Bär ist aus dem Winterschlaf erwacht und hat plötzlich etwas im Gesicht, das seiner Meinung nach nicht ihm gehört. Im See spiegelt sich ein großes Lächeln. Da er sich nicht sicher ist, ob das Lächeln wirklich ihm gehört, hängt er im Wald Zettel auf "Lächeln gefunden". Während der Frühling um ihn herum erwacht ist, kommen nach und nach die Tiere des Waldes zu ihm, um herauszufinden, ob er ihnen ihr Lächeln zurückgeben kann. Am Ende ist jedenfalls klar, dass aus einem Lächeln ganz schnell mal viele Lächeln werden kann.
Die Aussage des Buch ist für mich auch der Grund, warum ich das Buch zum Lesen in der Kita ausgesucht habe, denn hier lernt man: Lächeln kann man verschenken oder verteilen und wenn man das tut, dann gibt es auf einmal viel mehr lächelnde Gesichter auf der Welt. Das ist eine Botschaft, die in einer eher misstrauischen Welt doch schön weitergetragen werden kann. Lächle und es wird zurück gelächelt.
Dieses Buch kann man also auch gut in der Kita als Projektbasis nehmen.
Bär und die anderen Waldtiere sind zauberhaft und kindgerecht illustriert, sodass die Kinder nicht visuell überfordert werden, aber genug zum Mitschauen haben.
Auch mit der Länge des Textes habe ich gute Erfahrungen gemacht, denn die Kinder ab ca. 4 Jahre konnten die Geschichte überwiegend sehr gut mitverfolgen.
Hin und wieder gibt es etwas schwierigere Wörter im Text, die Kinder vielleicht noch nicht verstehen, was allerdings dazu anregt, sich damit auseinanderzusetzen und den Sprachschatz so zu erweitern. Natürlich muss dann da auch ein Erwachsener sein, der diese erklärt.
Ich würde das Buch aber erst ab 4 Jahren empfehlen, jüngere Kinder könnten damit eventuell überfordert sein, sodass der Spaß verloren geht.
Fazit: Herzerwärmende Geschichte mit süßen Illustrationen und somit genau unser Fall!
Samstag, 13. März 2021
[Rezension] Die Osterhennen kommen! - Katja Reider
Samstag, 13. Februar 2021
[Rezension] Dare to trust - April Dawson
Inhalt:
Hayden Millard hat es vom gemobbten Pflegekind zum erfolgreichen Geschäftsmann mit geschafft. Ihm gehört ein großes Plattenlabel und die Probleme aus seiner Vergangenheit hat er abgestreift. Das denkt er zumindest so lange, bis er wieder auf Tori Lancaster trifft. Seinen Jugendschwarm und die beliebte Mobberin aus seiner Highschool. Doch mittlerweile erkennt sie ihn nicht wieder und als er erfährt, dass sie einen Job brauch, zögert er nicht lange und stellt sie als seine Assistentin ein. Er will Rache für das, was sie ihm früher angetan hat. Doch Tori hat sich verändert.
Meine Meinung:
Die Klappentexte von April Dawson machen mich immer neugierig. Bisher habe ich ein paar Bücher von ihr gelesen, war aber nie wirklich begeistert, fand sie sogar mittelmäßig. Und doch schaffen es die Leseproben und die Klappentexte, dass ich es immer wieder versuche, so auch hier.
In den ersten Kapiteln war ich noch total dabei. Die beiden Charaktere mag ich, auch wenn Hayden immer wieder versucht Rache zu üben. Man merkt als Leser schnell, dass das eigentlich gar nicht seine Art ist und er oft schnell aufgibt, wirklich eklig zu Tori zu sein. Tor hingegen kämpft sich mittlerweile durch ihre selbst ausgewählte Einsamkeit, versucht sich über Wasser zu halten und wahrt so ihre Stärke. Man hat allerdings auch Mitleid mit ihr, denn sie hat es wirklich nicht gerade leicht und hinter ihrer Familiengeschichte steckt fast schon die Geschichte von "Aschenputtel". Irgendwann ab der Mitte des Buches war ich dann aber nicht mehr so begeistert. Die beiden nähern sich an, die Gefühle waren für mich allerdings nicht ganz so greifbar, wie ich es mir gewünscht hätte. Für meinen Kopf war alles ok, ich konnte es nachvollziehen, dass die beiden sich langsam kennenlernen und was das alles nach sich zieht, aber mein Herz hat das nicht gefühlt.
Die Nebencharaktere und deren Geschichten kamen viel zu kurz und hätten viel mehr Platz verdient. Allein schon deswegen, weil sie mich neugierig auf ihre Geschichten gemacht haben. Wahrscheinlich kommen einige von ihnen in weiteren Teilen vor, aber ich hatte das Gefühl, sie sollen nur kleine Statisten sein, weil eben Nebencharakter vorkommen müssen.
Zudem gibt es wenig über Haydens und Toris Vergangenheit. Man weiß das Gröbste, das in Gesprächen zwischen den Charakteren kurz angerissen wird, aber das wirklich Interessante, vielleicht auch Flashbacks zu einschneidenden Erlebnissen gibt es nicht. Auch da wäre ich neugierig auf viel mehr gewesen.
Trotzdem konnte ich der Geschichte sehr gut folgen, ich war im Lesefluss. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und kann den Zusammenhalt zwischen den Nebencharakteren sehr gut skizzieren. Es ist zwar insgesamt nichts, das wirklich länger hängenbleibt, aber ganz gut für Zwischendurch.
Fazit:
Ganz nett, eine Geschichte zum Abschalten und Wohlfühlen, hinterlässt jedoch keinen Eindruck und muss ich auch nicht noch einmal lesen.
Samstag, 6. Februar 2021
[Rezension] Rosalie und Trüffelchen - Katja Reider, Jutta Bücker
Meine Meinung:
Rosalie und Trüffelchen ist ein außergewöhnliches Buch, da man es von beiden Seiten aus lesen kann. Entweder beginnt Trüffels Geschichte, oder Rosalies. Auf jeden Fall treffen die beiden in der Mitte aufeinander und das Buch muss gewendet werden. Das Cover ist dieser Wendetechnik angepasst, sodass die Kinder sich leicht aussuchen können, mit welchem der beiden Freunde sie zu lesen anfangen wollen.
Fazit:












