Samstag, 18. Februar 2017

[Rezension] Die Krone der Sterne - Kai Meyer

 
 
Inhalt:
Iniza wohnt in der Galaxis Tiamande. Regelmäßig werden für die Gottkaiserin, die über Tiamande herrscht, Bräute ausgesucht und zu ihr gebracht. Als die Wahl auf Iniza fällt, ist klar: Keiner weiß, was mit den Auserwählten geschieht, Iniza muss fliehen! Zusammen mit ihrem heimlichen Geliebten, dem Hauptmann der Leibgarde, Glanis, trifft sie auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara. Das ungleiche Team begibt sich auf eine rasante Flucht, bei der immer mehr Gegner hinzukommen und viele Hindernisse ihren Weg säumen.

Meine Meinung:
Dies ist das erste Buch von Kai Meyer, das mich nicht vollständig in seinen Bann ziehen konnte. Die Aufmachung, das Cover und sogar abgedruckte Zeichnungen im Inneren sind mal wieder perfekt und ein Blickfang. Leider konnte mich das Genre nicht überzeugen, denn ich lese normalerweise kein Sci-Fi. Vor allem anfangs viel es mir so schwer, in die Geschichte einzutauchen. Die Technik, die neuen Begriffe und fremdartigen Namen haben mich überfordert und ich musste Passagen mehrmals lesen, um sie zu verstehen, da ich kein geübter Leser dieses Genres bin. Das soll keineswegs heißen, dass das Buch nicht gut ist. Der Autor überzeugt mit einem wunderbaren Schreibstil, der besser nicht sein könnte und einer komplexen neuen Welt, auf die sich der Leser einlassen kann. Alles ist so durchdacht und umfangreich aufgebaut, dass es fast schone rstaunlich ist, sich so etwas auszudenken. Die Charaktere haben alle eigene Merkmale, Macken und Qualitäten und passen somit auf verschrobene Art und Weise zusammen. Fast das gesamte Buch über gibt es spannende Verfolgungsjagden und immer neue Abenteuer, die durch Hindernisse ausgelöst werden, die die Charaktere überwinden müssen. Also rundum eigentlich alles gut gelungen.
Trotzdem musste ich mich immer mal wieder überreden wirklich aufmerksam weiterzulesen, die ständige Verfolgungsjagd hat mich eher ermüdet als fasziniert und manchmal war mir alles einfach etwas zu viel.
Fazit:
Ein sehr gutes Buch für Sci-Fi- Fans, meinen Nerv konnte es allerdings nicht richtig treffen.

Sonntag, 12. Februar 2017

[Rezension] Ain't all silver: Ketten aus Gold- Amelia Reyns



Inhalt:
Darren Flax hegt seit seiner gescheiterten Ehe mit seiner Exfrau keine Wünsche mehr Kontakt zu Frauen aufzunehmen. Auf dem Claim verbringt er mit seinen Freunden die neue Goldschürfer-Saison, zumindest bis er ihre neue Köchin Kirby und ihren Sohn Jamie abholen soll. Denn kaum trifft er auf sie wird klar: Kirby hat jede Menge Probleme und brauch Unterstützung. Als Sicherheitschef ist Darren es gewohnt, Probleme zu lösen und nimmt sich der beiden an. Kirby schafft es, die negativen Erfahrungen mit Frauen verblassen zu lassen.
 
Meine Meinung:
Das ungewöhnliche Setting einer Goldmine und die romantische Geschichte konnten mich sofort überzeugen. Dies ist der zweite Teil einer Reihe, den man wirklich unabhängig von dem ersten lesen kann. Auch ich kenne den Vorgänger nicht und habe von Anfang an super in die Geschichte hineingefunden. Darren, aus dessen Sicht die gesamte Geschichte geschildert wird, ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, denn man fühlt in jedem Gedanken und in jeder Tat, dass er ein aufrichtiger Mensch ist, dem viel an Leuten liegt, die er mag. Je mehr ich aus seiner Sicht gelesen habe, desto mehr mochte ich ihn, sodass ich es fast schon schade fand, dass es nur einen Teil gibt, der um seine Geschichte herum gebaut wird. Kirby bleibt vor allem zu Anfang ein wenig undurchsichtig, was das Interessante an ihrer Beziehung jedoch hervorhebt.
Die Szenerie rund um die Goldmine und die anderen Goldschürfer habe ich bisher noch in keinem Buch erlebt, sodass sich die Thematik hier hervorhebt. Das Setting hat mir hierbei sehr gut gefallen.
Dadurch, dass die Liebesgeschichte und die Probleme, die die Protagonisten bewältigen müssen, sehr kurzweilig sind, hat mich das Buch gut unterhalten, mein Lesefluss wurde nur durch vermehrte Fehler gestört, die mich kurz stocken ließen. Da mir die Charaktere und die Geschichte jedoch so zugesagt haben, hat mich das nicht weiter gestört.
 
Fazit:
Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, das Buch bietet aber kurzweilige, romantische Unterhaltung mit einem sympathischen Hauptcharakter.
 
 


Freitag, 3. Februar 2017

 
Marc-Uwe Kling wohnt mit einem echten Känguru zusammen. Klingt komisch, ist aber so, denn dieses Känguru kann reden, hat eigene und manchmal etwas verdrehte Ansichten und ist durch und durch liebenswert. In diesem Hörbuch liest der Autor selbst aus seinem Buch vor und erzählt dabei Anekdoten aus dem Leben mit einem verschrobenen Känguru. Dabei sind die Kapitel relativ kurz und beschäftigen sich je mit einer witzigen Geschichte. Diese haben verschiedene Themen und jedes einzelne hat seinen eigenen Charme.
Marc-Uwe Kling selbst liest unglaublich gut und auch seine Imitation des Kängurus an sich ist schon irre komisch. Sich selbst stellt er sehr trocken und ruhig dar und das Känguru eher aufgeregt und mit seiner Stimmer herausstechend, was das Hörvergnügen noch größer macht. 
Wunderbar kurzweilig und so witzig, dass ich mehrmals laut auflachen musste. Ich möchte unbedingt auch die weiteren Vertonungen seiner Bücher hören!
 
Fazit:
Ein absoluter Hörbuchtipp!