Montag, 7. April 2014

[Hörbuchrezension] Der Hof-Simon Beckett

 
 
Inhalt:
Der Engländer Sean ist auf der Flucht vor Geschehnissen aus seiner Vergangenheit und fragt an einem einsamen Hof in Frankreich nach Wasser. Durch eine Fußverletzung muss er länger als geplant auf dem Hof verweilen; es ist ein warmer Sommer und die zahlreichen Schweine verbreiten einen unangenehmen Geruch. Die Bewohner des Hofes nehmen Sean nur widerwillig auf, denn sie verbergen etwas-ein wohlgehütetes Geheimnis, dass Sean lieber nicht ausgraben sollte...
 
Meine Meinung:
Das Hörbuch wird von Johannes Steck gelesen, der eine angenehme Stimme hat und authentische Betonungen benutzt, die einem das Zuhören leicht machen. Inhaltliche hält das Buch nicht ganz was es verspricht, denn aufgrund des Klappentextes und der Kategorisierung "Thriller" hatte ich es mir fesselnder vorgestellt. Das Potenzial und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt: Die Geschichte plätschert im Allgemeinen dahin, sie ist zwar interessant und somit nicht langweilig, aber eben anders als ein Thriller sein sollte. Ich war an keiner Stelle entsetzt oder fasziniert. Obwohl man als Hörer natürlich Spekulationen über den Verlauf der Handlung anstellt oder den Grund,warum Sean vor seiner Vergangenheit flüchtet zu erraten versucht, kommt alles doch anders, als man denkt. Trotzdem war die schlussendliche Auflösung des Ganzen weniger spannend und explosionsartig als erwartet,was nicht unbedingt schlecht sein muss.Meine persönlichen Erwartungen waren jedoch höher angesetzt,vor allem, weil es mein erstes (Hör-)Buch von Simon Beckett ist.
 
Fazit:
Die Bezeichnung Krimi würde meiner Meinung nach ehr passen, denn ein Thriller ist für mich mit mehr Nervenkitzel und Spannung verbunden.Trotzdem ist dieses Hörbuch geeignet für Hörer,die es weniger blutrünstig mögen und lieber ein wenig spekulieren und nachdenken wollen.
 


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