Samstag, 12. September 2015

[Rezension] Level 6- Michelle Rowen

Inhalt:
Kira erwacht völlig hilf- und orientierungslos in einem dunklen Raum. Im gleichen Raum befindet sich der als Mörder verurteilte 17-Jährige Rogan. Beide sind nun unfreiwillig Teil einer perfiden Gameshow, in der es um ihr Leben und Tod geht, denn die Spielregeln besagen: Können sie eines der sechs Level nicht bestehen, werden sie live im Fernsehen sterben. Die Macher der Show lassen Kira und Rogan keine Wahl, sie müssen mitspielen um ihr Überleben zu sichern, sie müssen zusammenarbeiten. Kann Kira einem Mörder trauen?

Meine Meinung:
Die Idee und der Klappentext fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung kann sich ganz gut sehen lassen: Michelle Rowen findet einen guten Mittelweg zwischen Spannung und leichten amourösen Verwicklungen, sie schreibt weder schmalzig noch blutrünstig. Die Spannung beginnt mit der ersten Seite, man wird sofort ins Geschehen eingeführt und erhält erste Eindrücke des perfiden Spiels und der Aufgaben, die die beiden bewältigen müssen. Dabei kommen sie der Wahrheit hinter dem Spiel immer näher und müssen sich mehr als einmal fragen ob sie dem jeweils anderen bedingungslos ihr Leben anvertrauen können, was es für mich noch umso spannender gemacht hat alles mitzuverfolgen. Wie die Aufgaben ausgehen und welche es letzendlich sind wirkt ein bisschen konstruiert, wobei ich mich allerdings trotzdem gut unterhalten gefühlt habe. Die Handlung wird nur aus der Sicht von Kira geschildert, man weiß also zu Anfang nicht, wie man den immerhin als Mörder verurteilten Rogan einschätzen soll, denn genau so geht es auch Kira.
Zusammenfassend geht es hier Schlag auf Schlag, Aufgabe folgt auf Aufgabe und selbst wenn es mir manchmal dann doch zu glatt gelaufen ist, habe ich mit den beiden mitgefiebert.

Fazit:
Kurzweilige und unterhaltende Dystopie, wenn man sich auf die etwas konstruierte Handlung einlassen kann. Mir hat es gefallen.

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