Mittwoch, 6. März 2013

[Rezension]Mätresse auf Italienisch-Delilah J




Inhalt:
Aelita hat alles,was ein italienischer Macho sich wünscht:Sie ist jung,hübsch und sie würde alles für Amos tun.Amos gehört eben zu jenen erfolgreichen Männern,die die derzeitige Lebengefährtin mit verschiedenen Frauen betrügen und dem man die Geld- und Machtgier an den Augen ansieht.Trotzdem lässt Aelita sich auf ihn ein und wird schwanger.Doch damit werden ihr Probleme immer größer,da hilft auch nicht gerade der Tod von Amos...

Meine Meinung:
Anfangs war es wirklich sehr schwer für mich,mich in das Buch einzulesen.Kurze,abgehackte Sätze,viele Einschübe und Gedankensprünge haben mir das Lesen erschwert.Ich war verwirrt und wusste nichts mit dem Text anzufangen.Nach und nach wurde es besser,auch wenn man sich einfach an Schreibstil gewöhnen muss.Das Buch fordert den Leser,denn man muss sich genau konzentrieren,um sich Zusammenhänge,zeitliche abfolgen und die verschiedenen Handlungen bewusst zu machen,da oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt wird,ohne dass der Leser es genau mitbekommt.Die Protagonistin Aelita ist eine äußerst abgehobene Person,die sehr auf Aussehen und materiellen Besitz achtet,auf der anderen Seite jedoch ihren Son Feliciano fürsorglich aufzieht.So lassen auch ihre ichbezogenen Monologe nicht lange auf sich warten,in denen sie langatmig von ihrem Auto,ihrem Pferd,ihrem Geld und teuren Freizeitaktivitäten redet.Die macht sie einerseits unsympathisch und andererseits doch sehr realitätsnah.Ich meine,wer wehrt sich schon gegen Reichtum und Besitz? ;) Die Personenkonstellationen des Buches sind weitestgehend spannend,ich finde nur schade,dass zahlreiche Personen auftauchen,die mit einem Nebensatz kommen und durch ein paar Wörter wieder verscchwinden ohne eine wichtigere Rolle zu spielen.Man hat sie praktisch schon nach drei Seiten vergessen.Auch die Kulisse Italiens in Zusammenhang mit der Korruption,die eigentlich diesen Krimi bestimmen sollte,wäre gut gewählt gewesen,wenn der Klappentext und die ,,über 18-Angabe'' nicht irreführend gewesen wären.Das Buch ist weder erotisch noch kriminalistisch ausgeklügelt,man weiß von Anfang an,dass Amos ermordet wurde und im Verlauf der Handlung passiert nichts weiter Spannendes,das einen Krimi ausmachen würde.Das macht das Ganze etwas langweilig und langatmig,da einfach keine Spannung mehr auftaucht.

Fazit:
Hinter dem Buch steckt eine gute Idee,die meiner Meinung nach leider nicht so gut umgesetzt wurde.

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